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Gefahrgutunfall Schwaig

 

San EL / Schwaig, Gefahrgutunfall bei Spedition / 25 Apr 2005
Autor: Peter Gebhard

 

Am 25.04.05, um 8.35Uhr, wurde der ELRD zusammen mit einem RTW zu einem Gefahrgutunfall, zu einer Spedition, nach Schwaig, entsendet. Bei Ankunft an der Einsatzstelle zunächst unklare Gefahrenlage bezüglich des Stoffes, der Gefährdung und der Anzahl der Verletzten. Der Name des Stoffes war Formvar (spätere UN-Nr.2920). RD-Fahrzeug weiter zurückgezogen und in Fluchtrichtung postiert, da der Stoff nach ersten Angaben ätzend und expolsiv sein sollte. Für nachfolgende Einsatzkräfte wurde ein Bereitstellungsraum vor der Absperrung der Feuerwehr eingerichtet, Besatzung des RTW S.5404 als Leitung des Krankenwagenhalteplatzes eingesetzt. Über die RLST N Gefahrgutauskunft bei der RLST Amberg angefordert. Zu dem mittlerweile auf Anfahrt befindlichen 2.RTW und NEF noch einen weiteren RTW und die UG-RD Röthenbach und Lauf, sowie den CUS-Dienst des BRK Fürth angefordert. Rettungsdienst/NA und Polizei nach Rückmeldung von der RLST Amberg über die Gefährdung am Sammelpunkt informiert.
Polizei mit der Ermittlung der Personen die sich kontaminierten und inkoperierten beauftragt. Verletztensammelstelle am FFW-Gerätehaus Schwaig eingerichtet, ca.250m entfernt vom Ereignis. Kollege Kriegel mit Leitung der Verletztensammelstelle beauftragt. Alle Einsatzkräfte angewiesen, benetzte Patientenkleidung vor Behandlung und Transport zu entfernen. Anweisung, alle Patienten mit Verletztenanhängekarten zu registrieren. Da sich die Verletztenzahl weiter nach oben entwickelte, Nachforderung des LNA und der UG San EL. Nach Eintreffen des LNA und Festlegung der Transportpriorität, Verteilung der Patienten in die umliegenden Krankenhäuser nach Lauf, Hersbruck, Altdorf und Nürnberg, nach vorheriger Abklärung durch die RLST. 3 Mannschaftsbusse des ASB ohne BOS-Funk zum Sammeltransport eingesetzt. BRK CUS-Dienst zur Sicherung der Helfer und Informationsgewinnung eingesetzt. Im weiteren Verlauf wurde bekannt, das der austretente Stoff Phenole und Cresole enthält. Alle Betroffenen wurden ermittelt und zur Verletztensammelstelle geschickt. Insgesamt waren 45 Patienten zu verzeichnen, darunter auch Einsatzkräfte der FFW, Polizei und Rettungsdienste. Einsatzende 15.00 Uhr.

 

 

 

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Eingesetzte Rettungsmittel:

 

(14 Fahrzeuge des RD/Hiorgs mit 31 Helfer/innen)
RTW S.5404 ASB Lauf
RTW RK5255 BRK Lauf
RTW RK5212 BRK Nürnberg (LNA-Transport)
NEF X 5721 Notarzt Lauf
UG RD S.NL 71/1 ASB Lauf
UG RD S.NL 71/2 ASB Lauf
UG RD S.NL 10/2 ASB Lauf
UG RD RK 42/71/1 BRK Lauf
WW Röthenbach 71/1 BRK Röthenbach
SEG CUS RK Fü. 42/71/1 BRK Fürth (Chemie und Strahlenschutz)
3 Mannschaftsbusse des ASB Lauf
UG San EL mit 5 Personen (3xBRK,2xASB)
LNA
RK NL 1 OrgL
FFW Schwaig, Röthenbach, Lauf, Altdorf und BF Nürnberg mit KBI Thiel, Schneider, Schlerf
PI Lauf, Kripo und Wasserschutzpolizei